Es ist zwar schon einige Zeit her, aber ich kann mich noch ganz gut an meine erste Session erinnern. Obwohl… Session ist vielleicht der falsche Ausdruck dafür. Bis es zu einer richtigen Session kommen sollte, so wie ich sie heute praktiziere, sollten noch einige Wochen vergehen.

Meinen ersten Spielpartner lernte ich im Internet kennen. Nachdem wir stundenlang gechattet, einmal telefoniert und uns zum Beschnuppern in einem Restaurant zum Essen getroffen hatten, verabredeten wir uns für eine erste Session.

An einem Freitagnachmittag stand ich dann vor seiner Wohnungstür. Als er diese öffnete, merkte ich sofort, dass er unheimlich nervös war. Mir selbst ging es da natürlich nicht anders, ich ließ mir aber nichts anmerken. Im Wohnzimmer angekommen, sah ich auf einem kleinen Tisch seine Spielsachen. Diese bestanden bis dato lediglich aus einer Gerte und 6 weißen, etwas dickeren Baumwollseilen. Ich selbst hatte nur ein paar Kondome und meine schwarzen Lederstiefel in der Tasche.

Um die Situation etwas aufzulockern und besser in Stimmung zu kommen, lasen wir gemeinsam an seinem Computer Forenbeiträge über den möglichen Ablauf einer Session, Beiträge über für Anfänger geeignetes Spielzeug und andere für uns interessante BDSM-Threads. Wir nahmen uns viel Zeit füreinander und planten den groben Ablauf der Session, bis wir dann schließlich nach einiger Zeit zur Sache kamen. Ich zog meine Stiefel an, schnappte mir die Seile und die Gerte und lotste ihn ins Schlafzimmer.

Dort lagen wir erst einmal kuschelnd und küssend auf dem Bett. So wie ich es eben von ganz normalem Stinosex gewohnt war. Nur dieses Mal war es anderes. Wir fielen nicht übereinander her und zogen uns dabei gegenseitig aus. Nein, jetzt war ich deutlich aktiver und übernahm sofort die Führungsrolle. Ich zog ihn langsam bis auf die Unterhose aus, drehte ihn auf den Bauch und fixierte ihn mit den Seilen am Bettgestell. Nun war er mir völlig ausgeliefert! Alleine der Anblick erregte mich auf eine Weise, die ich zuvor nicht kannte. Ich spürte, wie sich ein angenehmes aber geiles Gefühl in mir auftat und zog gierig seine Unterhose herunter, bis sein Arsch komplett frei war.

Dann nahm ich die Gerte zur Hand und schlug ein paar Mal zaghaft zu. Im Vergleich zu heute waren diese Schläge wirklich „nur“ Streicheleinheiten. Als sein Hintern schön rot war, löste ich die Fesseln und drehte ihn auf den Rücken. Ich wollte ja schließlich auch meinen Spaß haben.

Natürlich fesselte ich ihn wieder ans Bett und begann seinen Schwanz zu bearbeiten. Gut 20 Minuten später war dieser allerdings immer noch nicht steif, nicht einmal ansatzweise. Komisch, dachte ich mir. Kann das sein? Mir kamen langsam ernsthaft Zweifel. Mit Stinomännern ist mir das zuvor auch noch nie passiert. Deren Schwänze standen binnen kürzester Zeit sofort.

Ich schaute ihn fragend an, löste eine der Handfesselungen und ließ ihn selbst Hand anlegen. Jetzt stand sein Schwanz zumindest ein wenig, aber für Sex reichte es nach wie vor nicht. Enttäuscht löste ich die restlichen Fesseln, gab ihm was zum Anziehen und wir redeten über die Situation. Er versicherte mir mehrmals, dass es absolut nichts mit mir zu tun habe, er beim ersten Mal selten einen hochbekommt und es wahnsinnig schön war, mit mir ein erstes Mal in diese Welt einzutauchen. Er wäre davon jedoch so überwältigt gewesen, dass er einfach nicht ganz abtauchen konnte.

In dem Moment wusste ich nicht wirklich, was ich darauf sagen sollte. Ich musste erst einmal meine Gedanken ordnen, um das Erlebte einordnen zu können. Dennoch wollte ich natürlich weiterhin mit jemandem spielen, daher vereinbarten wir ein weiteres Treffen. Der Anfang einer intensiven Spielbeziehung…