Ihr wartet bestimmt schon gespannt auf meinen Bericht vom DOS 3. Leider hat sich mein Privatleben etwas in den Vordergrund gedrängt, daher musste ich euch zwangsläufig etwas warten lassen. Aber jetzt habe ich wieder die Oberhand und kann euch von meinem Trip nach Karlsruhe zum „Day of Slaves 3“, einer privaten Playparty, berichten.

Nach vier Stunden Fahrzeit wurde ich nach meiner Ankunft von den beiden Veranstaltern und einer weiteren Femdom herzlich empfangen. Mit mir war das Dom-Team, das aus 3 Femdoms und einem Maledom bestand, komplett. Bis zum Beginn waren noch zwei Stunden Zeit, die allerdings wie im Fluge vergehen sollten.

Der Ort, an dem die Party stattfand, war sehr geräumig und erstreckte sich auf zwei Etagen. Im Untergeschoss bzw. im Keller befanden sich die Umkleideräume und ein düster gehaltener Spielraum. In diesem war auf der einen Seite eine Gefängniszelle mit zwei Betten, daneben stand ein Gynstuhl und auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich ein Bock und ein Verhörstuhl, dessen komplette Auflage aus spitzen Nägeln bestand.

Die obere Etage teilte sich in drei Räume. Alle waren durch einen langen Gang, in dem sich eine Sitznische befand, verbunden. Insgesamt konnten wir über einen großzügigen Barbereich, fünf Käfige, mehrere Strafböcke, ein Kreuz, zwei Pranger, eine Fickmaschine, einen Sybian und unzählige Wand- und Deckenhaken verfügen.

Im Barbereich stellten die Veranstalter nicht nur ein großzügiges Buffet zur Verfügung, sondern bauten auch einen großen Tisch mit unzählig vielen Spielzeugen auf. Das meiste davon waren Dildos, Plugs, Klammern, Seile, Schlagwerkzeuge, Gleitgel und Kondome. Ich selbst hatte auch noch eine kleine Auswahl meiner Lieblingssachen mitgebracht. Der Strap- on durfte da natürlich nicht fehlen.

Nach einem kurzen Rundgang in den Räumlichkeiten schlüpften wir in unsere Partyoutfits und bekamen eine Einweisung in die Gerätschaften. Als wir uns gerade für die weitere Ablaufplanung zurückziehen wollten, trafen bereits die ersten Subs ein. Da unsere beiden Veranstalter auch Ihnen die Umkleiden zeigten und Ihre Fragen beantworteten, musste die weiter Planung noch etwas warten. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Teilnehmer (7 Sklaven männlich und weiblich, eine TV, zwei Zofen und drei männlich Ficker) angekommen, umgezogen und versammelten sich an der großen Theke im Hauptraum. Nach einem kurzen Plausch mit unseren zukünftigen Untergebenen, zogen wir Doms uns dann kurz in einen Nebenraum zurück.

Unser Maledom erklärte uns sein Konzept. Die Subs sollten an diesem Abend in den Genuss kommen, mit mehreren Spielpartnern und in verschiedenen Konstellationen zu spielen. Die Bedürfnisse und Neigungen derselbigen standen im Vordergrund, weshalb wir uns auch strickt an die Neigungsbögen halten mussten. Ich hatte ja schon im Vorfeld befürchtet, dass dieser Abend wohl eher in Arbeit als Entspannung enden würde -und ich sollte Recht behalten. Der Veranstalter stellte uns jedoch frei, wie weit wir gehen wollten. Offiziell war keine „unberührbar“ an diesem Abend. Ich für meinen Teil hielt es offen, ob ich sexuell auch aktiv werden würde.

Nach einer kurzen Ablaufplanung teilten wir die Subs anhand ihrer Neigungsbögen unter uns auf und gingen wieder zurück an die Bar. Dort angekommen begrüßte unser Dom, die Gäste, stellte uns offiziell vor und erklärte den Ablauf. Jeder Teilnehmer hatte jetzt noch einmal die Möglichkeit, Änderungen auf seinem Neigungsbogen vorzunehmen. Da wir sowohl mit Männern als auch mit Frauen gleichzeitig spielten, war es für uns wichtig, schnellst möglich zu sehen, wer von den Teilnehmern für „Bi-Spiele“ geeignet ist. Daher verteilten wir zwei verschiedenfarbige Armbänder – weiß für „bi“ und schwarz für „hetero“. Unentschlossene Teilnehmer durften auch beide Bänder tragen. In diesem Fall haben wir den Teilnehmer direkt in der Session gefragt, ob er oder sie Bi-Spiele zulassen möchte oder nicht.

Zu Beginn hatte jeder Dom drei Subs gleichzeitig. Ich hatte zwei Männer und eine Frau. Eine echte Herausforderung. Vor allem, wenn man die Leute nicht kennt und auch die Neigungsbögen fremd waren. Und was macht man nun in so einer Situation? Genau – Zeit schinden. Und wie? In dem man jeden Sub erst einmal irgendwo fixiert oder in eine devote Haltung bringt. Jetzt hatte ich genug Zeit, um mir einen Plan zu machen und in den Abend zu starten. Die erste Session war die schwerste, alles danach war schon fast ein Selbstläufer.

Nachdem ich den Männern näherkam, verspürte ich allerdings weniger die Lust, mich von Ihnen sexuell befriedigen zu lassen. Mir war es viel mehr ein Bedürfnis, ihnen weh zu tun und sie zu unterwerfen. Ich wollte einfach nur spielen und hatte dabei jede Menge Spaß.

Wenn sich eine Femdom weder lecken noch ficken lässt, liegt das nicht zwingend am Gegenüber. Ok, zugegeben, wenn ich meinen Sub sexuell anziehend finde, kann ich mich irgendwann auch nicht mehr zurückhalten und werde mir zwangsläufig das nehmen, was ich möchte. Aber ich kann meine Befriedigung auch auf eine andere Weise erlangen. Macht ist ein geiles Gefühl. Über jemanden Macht auszuüben, ihm seinen Willen aufzuzwängen, ihn wie eine Marionette tanzen zu lassen, ist sogar ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Da brauche ich nicht zwingend Sex dafür. Vermutlich ist das gerade für meinen männlichen Leser nicht nachvollziehbar. Aber ich kann es auch nur so beschreiben, wie ich es persönlich empfinde.

Der Rest des Abends verlief gut. Bis auf eine kleine Unstimmigkeit zwischen zwei Herren, gab es keine weiteren nennenswerten Vorkommnisse. Die Fickmaschine hatten wir auf Grund ihrer Komplexität nicht im Einsatz, dafür war der Sybian bei den Damen und bei einem Herrn sehr begehrt. Ich fand die Idee mit den Fickern auch sehr geil. Ficker, das waren Männer, die ausschließlich für Sex bereitstanden. Ich hatte einmal einen im Einsatz, als ich mit einer weiblichen Sub im Pranger spielte. War echt sehr hübsch anzusehen, wie er sie von hinten nahm, während ich ihr den Magic Wand zwischen die Beine hielt…

Mein Fazit für den Abend

Es war auf jeden Fall eine Erfahrung. Der Abend ging für uns über 6 Stunden und ich war danach auch körperlich am Ende. Wir Doms hatten kaum Zeit für eine Pause oder dafür, bei den anderen einmal zuzusehen. Was eigentlich schade war, da ich auch gerne beobachte, wie andere spielen. Auffällig war auch, dass alle weiblichen Teilnehmer, die TV eingeschlossen, jung und hübsch waren. Bis auf eine Sub und wir Doms, war keine Dame älter als 27 Jahre. Alle Femdoms und zwei der Ficker waren in meinem Alter, wobei die devoten Männer hingegen eher jenseits der 45 waren. Vielleicht war auch der hohe Eintrittspreis ein Grund, weshalb junge, sportliche Männer aus blieben.

Würde ich es noch einmal machen?

Ich denke ja. Obwohl es ein paar Dinge gab, die ich anders gemacht hätte, würde ich es ein zweites Mal probieren. Wie sagt man so schön „Einmal ist keinmal“