Nachdem sich mein Fickstück von seiner süßen Folter erholt hat, räumen wir die Bühne und machen Platz für das nächste Highlight des Abends – die Taufe des Sklaven Mio. Seine Herrin hat diese eigens für ihn organisiert. Er selbst ist während unseren Vorbereitungen in einer Gefängniszelle eingesperrt. Wir legen eine große weiße Plane auf den Boden und bilden darauf einen Kreis aus weißen Kerzen. Diese standen zuvor zur Dekoration im Raum. Inzwischen hat sich in jeder eine ganz schöne Menge an flüssigem Wachs angesammelt. 

Schnell sind die Vorbereitungen abgeschlossen und wir nehmen unsere Plätze ein. Jede Lady steht hinter einer Kerze. Unsere Körper sind in lange schwarze Umhänge mit Kapuze gehüllt. Das übrige Sklavenpack sitzt inzwischen hinter uns auf dem Boden. 

Nur Mio´s Herrin sticht optisch aus der Runde. Wie eine hohe Priesterin steht sie in einem bodenlangen, sehr figurbetonten weißen Kleid in unserem Kreis. Auf ihrem Rücken trägt sie Engelsflügel mit weißen Federn. Ihr Gesicht ist verhüllt mit einer verspielten, weißen Maske im venezianischen Stil. Die Kerze, die vor ihr auf dem Boden steht, ist ein Taufkerze.

Das Licht wird gedämmt und Musik beginnt zu spielen. Zu den strengen Klängen von Carl Orffs „O Fortuna – Carmina Burana“ wird ihr Sklave von einer der Damen hereingeführt. In diesem Moment läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Die Atmosphäre und die Musik sind gewaltig. Ein Außenstehender, der jetzt in diesem Moment den Raum betreten würde, könnte denken, wir feiern eine typische schwarze Messe, wie sie klischeehaft in Filmen dargestellt wird. Langsam wird Mio, der nur ein weißes Leinenhemd und seinen Keuschheitskäfig trägt, in die Mitte des Kreises geführt. Er kniet mit gesenktem Blick in unserer Mitte. Sein Hemd wird ihm ausgezogen und die Zeremonie beginnt. 

Die Gastgeberin eröffnet das Schauspiel. Sie tritt mit einer Kerze in der Hand nahe an ihn heran, spricht ihn direkt mit seinem Namen an und überbringt ihm ihre guten Wünsche. Dann schüttet sie ihm langsam das Wachs, das sich in zwischen in ihrer Kerze angesammelt hat, über die nackte Schulter und tritt zurück in den Kreis. Nacheinander treten nun auch wir anderen Femdoms hervor. Mit einer Kerze in der Hand überbringen wir unsere guten Wünsche und schütten ebenfalls das Kerzenwachs über seine Schultern. 

Als Letzte richtet seinen Herrin das Wort an ihn. Die Szene ist unbeschreiblich episch. Ihre sanfte Stimme klingt durch den Raum. Auch sie kippt ihm das Kerzenwachs über seine Schultern. Um die Taufe abzuschließen, nimmt sie einen goldenen Kelch zur Hand und schiebt ihn unter ihr Kleid. Wenig später hören wir ihren Saft, der sich im Kelch sammelt. Mit ein paar feierlichen Worten reicht sie den Kelch an ihren Untergebenen, der diesen an seine Lippen setzt und auf einen Zug leert. Das Ritual ist damit abgeschlossen und die beiden ziehen sich unter unserem Applaus und Jubel zurück. 

Diese Vorstellung hat mich ziemlich beeindruckt. So etwas durfte ich bisher noch nicht miterleben. Es war einzigartig, faszinierend und schauderhaft zugleich. Mit Worten kaum zu beschreiben. Ich bin dankbar, dass die beiden diesen intimen Moment mit uns teilten. 

Inzwischen ist es schon weit nach Mitternacht und die Party neigt sich ihrem Ende zu. Zum großen Finale drapieren wir alle Sklaven sternförmig auf dem Boden. Sie liegen auf dem Rücken, ihre Gesichter zeigen nach oben, Arme und Beine vom Körper weg gestreckt. Sie tragen keine Augenbinden. Als die Musik ertönt, tanzen wir wild, ausgelassen und sexy über ihren Körpern umher. Wie mir mein Sklave später berichten wird, tanzten manche sogar ohne Höschen. Das erklärt auch das breites Grinsen, das uns von unten entgegen strahlt. Drei Lieder später ist es Zeit, sich bei den Ladys gebührend zu bedanken. Mit einem Stiefelkuss sind unsere Sklavenstücke für heute aus ihrem Dienst entlassen und dürfen sich zu uns auf Augenhöhe begeben. 

Ein großes Dankeschön geht an Najade und Asmin, die diesen Abend erst ermöglicht haben. Durch ihr Engagement, ihre Hingabe und ihre Kreativität ist diese Party mehr als gelungen. Vielen Dank euch beiden!