Ein lauer Frühlingsabend im Mai – das Warten hat ein Ende! Endlich findet die Dark Goddess Delight statt! Eine private Femdomparty im Herzen Wiens. Organisiert und moderiert von zwei sehr kreativen Femdoms. Heute Abend treffen wir auf einen handverlesenen Kreis dominanter Göttinnen und deren Untergebenen. 

Um den Abend rein nach den Wünschen der Herrinnen zu gestalten, durften wir im Vorfeld unsere bösen Absichten und Phantasien kundtuen. Selbstverständlich war der Schriftverkehr zwischen den Damen streng vertraulich und weder für die Augen noch für die Ohren der Sklaven bestimmt. Es sollte hierbei ja ausschließlich um unsere Wünsche und Bedürfnisse gehen und nicht um die des Sklavenpacks. 

Somit entstand im Laufe der Vorbereitungszeit eine herrliche Sammlung an Gemeinheiten, lustvollen Spielideen und nützlichen Aufgaben. Mir fiel dabei auf, dass die in meinen Augen fiesesten Wünsche von Damen kamen, die für diesen Abend keinen Begleitsklaven haben. An dieser Stelle kommen mir die ersten Zweifel, ob ich meinen Sub wirklich für alles und jede freigeben muss. Mit der einen oder anderen Idee dieser Frauen konnte ich so gar nichts anfangen. Aber wie sich später herausstellen sollte, war meine Sorge unberechtigt. 

Die Location ist die selbe, in der auch schon Sklavencasting stattfand. In bekannter Umgebung schreite ich die Treppe hinunter. Mein Spielpartner dicht hinter mir. Er ist beladen mit meinen Spielzeugtaschen. Was ich dabei habe? Das übliche Partyequipment: Ledermanschetten, Klammern, Knebel, Augenbinde und Schlagwerkzeug. Für eine besondere Strap-on Darbietung zu späterer Stunde habe ich auch mehrere Umschnalldildos im Gepäck. Wer weiß, vielleicht findet sich noch die ein oder andere Herrin, die bei meiner kleinen Showeinlage mitwirken möchte. Mehr dazu erzähle ich euch später, jetzt erst einmal alles der Reihe nach. 

Am Ende der Stiege liegt freundlicherweise eine lebende Fußmatte bereit. Nachdem ich meine Heels am Sklaven der Hausherrin abputze, begrüßen mich die beiden Gastgeberinnen sehr herzlich. Einen kurzen Plausch später stehen wir im Umkleidebereich, wo ich meinen Sklaven für die Veranstaltung ausstatte. Er trägt ein schwarzes Netzhemd und dazu passende Shorts. Noch schnell das Halsband und die Hand- und Fußfesseln anlegen, die Leine im Halsband einhaken und schon geht es auf zum Wartebereich der Sklaven. Dieser befindet sich im Zellenbereich hinter dem Hauptraum.

Freie Platzwahl. Wir sind eine der ersten Gäste, die zur Party erschienen sind. Ich setze ihn auf eine Hundedecke in eine Ecke des Raumes. Die Hände werden auf den Rücken gefesselt und die Augen mit einer Augenbinde verschlossen. Jeder Sklave bekommt ein Stück Klebeband über den Mund. Wir wollen ja schließlich nicht, dass es hier zu laut wird. Während er darauf wartet, benutzt zu werden, gehe ich zur Bar und treffe auf die anderen Gäste. Ein paar wenige kenne ich bereits, aber bei weitem nicht alle. 

Nachdem alle Sklaven verstaut sind, besprechen wir den Ablauf des Abends und beginnen direkt mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Der Reihe nach führt jede Herrin ihr Sklavenstück vor, nennt seine Vorlieben und Tabus und markiert ihn mit den Symbolen „0, T, A oder P“. Die Markierungen sind notwendig für den Fall, dass eine Dame einen abgestellten Sklaven bespielen möchte, die zugehörige Herrin aber selbst gerade beschäftigt ist und somit ihren Zögling nicht beaufsichtigen kann. 

Die Ziffer „0“ steht für Zero. Der Sklave darf weder berührt noch bespielt werden. Er steht alleine seiner Herrin zur Verfügung. 

T wie „touch“ bedeutet, das Spielobjekt darf angefasst, aber nicht geschlagen werden.

P steht für „Pain“ (Schmerz). Das Miststück ist maso und darf geschlagen werden. 

Wer mit einem „A“ für englisch „all“ markiert wurde, hat das große Los gezogen. Diese Markierung bedeutet, dass die Fremd-Dom alles mit ihm machen darf. 

Nach der Vorstellungsrunde stellen wir die Sklaven im Kreis auf. Mit dem Rücken zueinander. Natürlich bekommen unsere Lustobjekte die Augen verbunden. Dann nehmen wir uns ausgiebig Zeit, die Körper der Fremdsklaven zu begutachten. Manche von uns streicheln oder reiben sich sogar an ihnen, andere kneifen beherzt in die Brustwarzen oder ziehen kräftig an den Eiern. Wieder andere schlagen sogar zu. 

Nach einer Weile beendet Najade das muntere Treiben und das freie Spielen beginnt. Wie schon fast erwartet, schnappt sich jede ihren eigenen Sklaven und fixiert ihn. Wenig später übertönen Peitschenhiebe auf nackter Haut, gefolgt von leichtem Stöhnen, die leise Hintergrundmusik. 

Da ich keine Lust auf Schläge habe, fixiere ich meinen Spielpartner auf einem Gynstuhl. Hier kann ich ihn unbemerkt auf seinen großen Showdown vorbereiten. Er liegt ohnehin blind, geknebelt und fest auf dem Stuhl fixiert vor mir. Wehrlos und ohne Fluchtmöglichkeit muss er lustvolle Schmerzen an seinem besten Stück ertragen, während ich ihn vorsichtig anal stimuliere. 

Als es allmählich leiser um uns herum wird, fällt mir auf, dass die meisten Damen sich bereits eine Pause gönnen. Sie lassen sich massieren oder schlemmen vom reichhaltigen Buffet. Standesgemäß wird den Untergebenen der Sklavenfrass gereicht. Ein Eintopf der optisch keinen Schönheitspreis gewinnen wird, aber doch recht annehmbar riecht. Angezogen von den kleinen Törtchen am Buffet entschließe auch ich mich für eine kleine Pause. 

Gestärkt und voller Tatendrang suche ich wenige Zeit später den Blickkontakt zu meiner Verbündeten. Auf ein Zeichen von ihr fordere ich meinen Sklaven auf, mir zu folgen, einen bereitgestellten Bock in Mitten der Menge zu platzieren und sich darüber zu legen. Mit den zugehörigen Riemen fixiere ich ihn fest auf dem Bock. Langsam und genüsslich grinsend kommt meine Mitspielerin mit ihrem Strap-on auf uns zu. Während sie die anwesenden Femdoms dazu animiert, uns anzufeuern, streife ich mir meinen Strap-on über. 

Da stehen wir nun… Ein Schwanz vor seinem Gesicht, der andere vor seinem Hintern. Eine dritte Lady eilt uns zur Hilfe. Sie hält seinen Kopf fest und motiviert ihn mit Schlägen. Gemeinsam nehmen wir ihn vor versammelter Mannschaft ran. Double, einfach, double. Mal schneller, mal langsam. Wir gönnen ihm keine Pause. Nach einiger Zeit beenden wir das Spektakel. Eine ganze Weile liegt er mit einem Lächeln auf dem Bock und genießt den Augenblick. 

Eine Freundin erzählt mir später von der Reaktion einiger Männer aus dem Publikum. Neben neidischen Blicken, hatte wohl einer eine komplette Gesichtsentgleisung. Ob es eine Schockstarre oder Faszination war, konnte sie nicht sagen. Aber ihn zu beobachten, während er uns beobachtet, musste ein göttlicher Anblick gewesen sein…